Kategorie Archiv:Allgemein

Der ältere Herr und der Dicke – Update

Vor einiger Zeit haben die Kinder mit Schwimmen aufgehört. Wir wollten aber, dass sie sich weiter sportlich betätigen. Da sie Interesse an Kampfsport hatten, haben sie es mit Karate versucht – und festgestellt, dass das nicht so ihrs ist. Stattdessen haben sie Gefallen an Ju-Jutsu gefunden.

Eines Tages habe ich sie vom Training abgeholt und mich ein paar Minuten mit ihrem Trainer unterhalten. Dabei habe ich erwähnt, dass ich vor 20 Jahren mal Aikido gemacht habe. Er grinste nur und meinte: „Dann sehen wir uns ja demnächst auf der Matte.“

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Liebe sogenannte Fußball-„Fans“,

ja, ihr seht ganz richtig: Den Begriff „Fan“ habe ich mit Absicht in Anführungszeichen gesetzt, denn das, was ihr gestern im Volksparkstadion gemacht habt, hat weder etwas mit „Fußball“ noch mit „Fan“ zu tun – das war einfach nur widerlich.

Natürlich ist es schade, wenn der Verein, für den das Herz schlägt, absteigt. Auch ich bin mit dieser Entwicklung nicht zufrieden. Aber die Nummer, die ihr gestern abgezogen habt, ging auf keine Kuhhaut. Was bitte stimmt mit euch nicht? Wurdet ihr als kleines Baby dreimal in die Luft geworfen und nur zweimal wieder aufgefangen? Oder stand euer Schaukelgestell zu dicht an der Hauswand? Oder seid ihr einfach nur dumm?

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Der nächste Marathon steht vor der Tür

Diesmal geht’s nach Föhr. Da bin ich letztes Jahr den Halbmarathon gelaufen; dieses Mal will ich auch die andere Hälfte der Insel sehen. Nachdem ich knapp vier Wochen nicht gelaufen bin (ich hatte Rücken und einen Männerschnupfen), war ich heute mal wieder unterwegs. Dafür, dass ich gerade eben so dem Tod von der Schippe gesprungen bin (mit einem Männerschnupfen ist nicht zu spaßen), bin ich ganz zufrieden – auch wenn ich froh war, zuhause zu sein…

Wir merken uns: So ein Marathon läuft sich nicht von allein, und bis ich wieder in der Lage sein werde, einen zu laufen, wird noch viel Wasser die Seeve runter fließen.

Aber wir wollen uns nicht beklagen. Das alte Jahr ist vorbei, das neue hat gerade begonnen. Wir sind alle fit, der Weihnachtsmann war fleißig, der Jahreswechsel fließend und die Kinder haben gut durchgehalten. Morgen geht der Alltag wieder los.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein frohes und glückliches 2017. Bleibt gesund, lasst Euch nicht unterkriegen und guckt mal wieder vorbei!

Ein Maschener zu Gast bei Freunden

Ich war am Wochenende in München: Freunde besuchen, Marathon laufen, Haxe essen – in der Reihenfolge.

Am Sonntag war es wieder soweit: Ich habe mit etwas über 20.000 anderen Läuferinnen und Läufern die Münchner Innenstadt unsicher gemacht. Beim MünchenMarathon galt es mal wieder, 42,195 Kilometer laufend (zumindest überwiegend 🙂 ) zurückzulegen. Um es vorweg zu nehmen: Ja, ich hab’s geschafft – obwohl ich im Urlaub kaum zum Trainieren gekommen bin und bis kurz vor dem Lauf noch ein wenig erkältet war. Und es war affengeil… Weiterlesen

Marathonvorbereitung

Seit gestern läuft die Vorbereitung für München – diesmal nicht mit einem Trainingsplan, der eine bestimmte Zielzeit verfolgt, sondern „nur“ das Überstehen sichert. Den Plan habe ich über das Portal von Polar (das ist eine Firma, die sich mit der Herstellung von Herzfrequenzmessgeräten einen Namen gemacht hat): Nach erfolgter Anmeldung kann man dort ein Trainingsprogramm auswählen (zur Auswahl stehen 5, 10, 21 und 42 Kilometer); dann trägt man noch ein, wann der Wettkampf stattfindet und das Programm losgehen soll. Optional lassen sich sogenannte zusätzliche Übungen – Krafttraining – dazu buchen.

Gestern ging es dann mit einem lockeren Lauf los: Zehn Minuten aufwärmen, 30 Minuten laufen bei niedriger Herzfrequenz, fünf Minuten abkühlen. Interessant fand ich dabei, dass entweder meine Herzfrequenzzonen noch nicht ganz korrekt erfasst sind, oder ich bisher immer schneller gelaufen bin als gesund für mich war. Ich habe gestern mal bewusst versucht, meine Herzfrequenz so niedrig zu halten wie gefordert; so langsam war ich lange nicht: Fünf Kilometer mit einer Pace von 7:40 – dafür konnte ich mir die Gegend angucken…

Heute war dann eine halbe Stunde Krafttraining dran. Charmant bei Polar: Der Webservice sagt nicht nur „mach mal eine halbe Stunde Krafttraining“, sondern schlägt Übungen vor, die in kurzen Mitmach-Videos gezeigt werden. Diesmal war das einfache Programm dran: Kniebeugen, Liegestütz, Good Mornings, Chair Dips und Ad Crunches. Jede Übung wird eine Minute lang ausgeführt. Alles in allem gar nicht mal schwer, aber… Damit ist man nach fünf Minuten durch, das Training soll aber eine halbe Stunde gehen. Mit der im Video angeregten ein- bis zweiminütigen Pause kann man das Ganze also etwa fünfmal machen – erschreckend war daran nur, dass ich nach dem zweiten Mal schon überlegt habe, was mir morgen vielleicht nicht wehtun könnte…

Mal ehrlich: Dass ich kein Muskelpaket bin, ist mir klar. Dass ich aber so wenig Muskeln in den Armen habe, wurmt mich doch etwas. Vielleicht ist es gut, dass ich – besser spät als nie – anfange, die unförmige Masse zu formen. Erster Erfolg: Ich habe es geschafft, mich an meiner neuen Klimmzugstange etwa drei Zentimeter hochzuziehen…

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